Gemeinsam etwas bewegt: Ortsbeirat erkämpft Lösung für die marode K389

Marode Straßen

Erfolgreicher Ortstermin an der K389: Kreis sagt konkrete Besserung für das Frühjahr zu

Dreisbach zeigt Haltung: Am heutigen Donnerstag fand der lang ersehnte Ortstermin an der stark sanierungsbedürftigen Kreisstraße K389 statt. Dass brennende Themen gemeinsam vorangebracht werden müssen, zeigte die hochkarätige Runde vor Ort:

Neben Frau Zörb und Herrn Peter von der Verkehrsabteilung des Lahn-Dill-Kreises waren Bürgermeister Jürgen Mock, der gesamte Ortsbeirat Dreisbach, Thorsten Schütz als Vertreter unserer örtlichen Feuerwehr sowie Frau Berns von der Wetzlarer Neuen Zeitung vertreten.

Einigkeit beim Straßenzustand – Klare Fakten vor Ort

Nach der Begrüßung durch Schriftführerin Ulrike Eckhardt legte Ortsvorsteher Dominique Becker die Fakten und Sorgen der Anwohner dar. Bereits im Vorfeld hatte sich die Kreisverwaltung gemeinsam mit Hessen Mobil ein Bild der Lage gemacht.

Vor Ort gab es schlichtweg keine zwei Meinungen mehr: Der Zustand der K389 ist dramatisch und nicht mehr zeitgemäß.

Besonders die Gefährdung der Einsatzkräfte und des ÖPNV im Begegnungsverkehr steht im Fokus. Um diesem Argument Nachdruck zu verleihen, übergab Frau Eckhardt der Pressevertreterin eine offizielle Stellungnahme des Rettungsdienstes zur Problematik maroder Straßenränder.

Die Ergebnisse: Kurzfristige Abhilfe & Perspektive auf Verbreiterung

Der Druck und die fundierte Argumentation unseres Ortsbeirats haben Früchte getragen:

  • Kurzfristige Maßnahme im nächsten Frühjahr: Der Lahn-Dill-Kreis hat zugesagt, bereits im kommenden Frühjahr eine umfassende Befestigung der Straßenränder durchzuführen. Unter anderem sollen Rasengittersteine eingesetzt werden, um die Fahrbahnränder dauerhaft zu stabilisieren.

  • Zwei Wochen Sperrung / Umleitung: Für diese Arbeiten wird die K389 im Frühjahr für etwa zwei Wochen gesperrt werden müssen. Die Umleitung wird in dieser Zeit über die Stippbach führen.

  • Mittelfristige Neuplanung: Auch über eine grundlegende Neuplanung und Verbreiterung der Straße in Richtung Seeberg wurde konkret gesprochen. Das Gelände lässt dies grundsätzlich zu, erfordert jedoch entsprechende Hangsicherungen gegen Steinschlag.

Ein starkes Zeichen für Dreisbach

Dieser Ortstermin zeigt deutlicher denn je, wie wichtig und wertvoll eine engagierte Vertretung vor Ort ist. Ohne den unermüdlichen Einsatz unseres Ortsbeirats, das Mitwirken der Feuerwehr und den Rückhalt aus der Bürgerschaft wäre dieses konkrete Ergebnis nicht zustande gekommen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch auf Augenhöhe – allen voran den Vertretern des Kreises und unserem Bürgermeister Jürgen Mock.

Jetzt hoffen wir gemeinsam darauf, dass die Zusage für das kommende Frühjahr wie geplant umgesetzt wird und die K389 endlich die Sicherheit bekommt, die sie dringend benötigt!